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Geldautomaten - der elektronische Geldschalter

Wer kann sich heute eine Bank vorstellen, die über keinen Geldautomaten verfügt? Bis auf die eine oder andere Bank, die ihre Filialen als Shop-im-Shop-System betreibt, findet sich meist auch bei der kleinsten Filiale solch ein elektronischer Geldschalter, der zu jeder Tages- und Nachtzeit für den Kunden zugänglich ist. Zum Schutz vor Missbrauch sind die Summen, die an solch einem Gerät abholt werden können, begrenzt. So gibt es ein tägliches Limit, eine maximale Summe, die pro Woche abgehoben werden kann.

Doch auch wenn es beinahe an jeder Ecke mittlerweile einen Geldautomaten gibt, nicht überall kann man kostenlos Geld abheben. Die meisten deutschen Banken haben sich zu so genannten Cash-Groups oder Cash-Pools zusammengeschlossen. Das bedeutet für den Kunden, er kann an allen Geldautomaten dieser verschiedenen Banken ohne weitere Kosten Geld abheben. Die deutschen Sparkassen stellen mit 50.000 Geldautomaten das bundesweit größte Verbundsnetz dar. An zweiter Stelle liegen die Genossenschaftsbanken mit etwa 16.000 Geldautomaten.

Hat man nun aber doch einen Geldautomaten erwischt, der nicht dem eigenen Verbundsnetz angehört, kann es schnell teuer werden. So sind pro Abhebung schnell einmal Gebühren in Höhe von 4 bis 6 EUR fällig. Und was viele noch nicht wissen: die Gebühren legt die eigene Bank fest und nicht die fremde Bank, bei der die Abhebung getätigt wird. Wo welcher Geldautomat steht und welcher Cash-Group er nun angehört, lässt sich leicht im Internet herausfinden. Jede Bank bietet ihren Kunden den Service an, über eine Geldautomaten Suche die jeweiligen Automaten, die sich in der Nähe befinden, anzuzeigen. Meist besteht sogar die Möglichkeit, sich die Anfahrtsroute vom jeweiligen Standort aus ebenfalls anzeigen zu lassen.
   
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